Mosel – Momente

(Werbung unbeauftragt)

Ich liebe die Nordsee…aber ich mag auch sehr die Berge…an die Mosel zu fahren wäre für mich bis dato erst mal keine Option gewesen.

Wir hatten eine ziemlich anstrengende Zeit hinter uns…wir arbeiten viel und haben oft zu wenig Zeit für uns.

Aus zugebener Maßen Zeitmangel, wir wollten einfach nur schnell irgendwohin verreisen, möglichst mit unseren E-Bikes, evtl. in eine Gegend in der wir Radfahren können,  begegnete mir aus Zufall…(nein, ich finde es gibt ja keine Zufälle!) nach ganz kurzer und spontaner Onlinerecherche ein Hotel an der Mosel.

Ok, an die Mosel? Waren wir hierfür nicht doch noch etwas zu jung, dachte ich…

Fahren da nicht gesetzte ältere Herrschaften hin…?

Das Landidyll Hotel Weinhaus „Halfenstube“, ein 4-Sterne-Haus in Senheim-Senhals, sah aber so einladend aus…ein renoviertes Hotel mit einer zusätzlichen gegenüberliegenden Villa, ein schöner Spa-Bereich und die Lage direkt an der Mosel… das klang doch gut und kurzentschlossen aus reinem „Wir-machen-einfach-irgendetwas“ buchte ich dieses Hotel.

Wir fuhren los zu unserem Kurzurlaub-Dominzil mit keinerlei Erwartungen…einfach mal weg… die Seele baumeln lassen…eine kurze Verschnaufpause…

Angekommen in Senheim-Senhals kamen wir durch einen kleinen Ort mit kleinen netten Häuschen, schönen Höfen, schmalen Straßen und wunderschön gelegen an dem Fluss Mosel.

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Naja dachte ich, so schlecht ist das doch gar nicht, ruhig gelegen, das wollten wir ja und wenn das Hotel jetzt noch passt…und schon der erste Eindruck passte…“sehr gepflegt“ war mein erster Gedanke und eine Dame, die sich dort um den Eingangsbereich kümmerte, hatte gleich von weitem ein freundliches „Hallo“ für uns. Was für uns schon ein deutlicher Pluspunkt war, denn wir haben schon die Erfahrung gemacht mancherorts wenig bis gar nicht beachtet zu werden, bevor man nicht auf sich aufmerksam macht.

IMG_2453Wir wohnten in der Villa 1894, die schräg gegenüber dem eigentlichen Hotel „Halfenstube“ liegt. Ein altes ehrwürdiges Haus modern renoviert, das aber den Scharm einer alten Villa dadurch nicht verloren hat. Unser Zimmer war stilvoll eingerichtet mit Elementen aus der hiesigen Wein- bzw. Moselregion.

Ein riesengroßes Badezimmer mit ebenerdiger großer Dusche und modernen stylischen Elementen. Über das große Fenster mit Tageslicht freute ich mich besonders. Die riesige ebenerdig begehbare Dusche und das im Raum abgetrennte WC ließen genug Bewegungsfreiheit für zwei, was wie ihr sicherlich auch wisst, nicht selbstverständlich in Hotels ist. Badetasche mit Badeschuhen etc., alles liebevoll hingerichtet, so steht auch einem Besuch im neu errichteten Spa nichts im Wege.

Wir schauten uns ein bisschen in der Villa um und waren begeistert von der Außenterrasse direkt an der Villa und dem wunderschönen Villa-Wohnzimmer, hier kann man Kaffee trinken oder ein Gläschen Wein genießen und dabei schmökern.

Apropos Gläschen Wein…ein mit besten Weinen aus der Region gefüllter Weinkühlschrank und selbstverständlich auch anderen Getränken steht den Gästen der Villa zur Verfügung (einfach nur Name und Zimmernummer in eine Liste eintragen und mitnehmen). Auch das unterstreicht die Philosophie des Hauses, dass der Gast sich einfach wie zuhause fühlen soll.

Das Haupthaus in dem wir eincheckten liegt direkt an der Mosel, hat eine wunderschöne Terrasse sowie eine Dachterrasse und ein tolles stilvoll eingerichtetes Restaurant.

Das Abendessen war hervorragend, ein kleiner Gruß des Hauses, ein 3-Gänge-Menü mit einem tollen Riesling… wir ließen den Abend dann auf der Moselterrasse bei noch ein, zwei Gläschen Wein, die vorbeifahrenden Schiffe beobachtend, ausklingen und konnten uns dann glücklich und müde in die wunderbaren Betten fallen lassen.

Nach einem sehr gutem Frühstück, bei dem auch Sonderwünsche (..nein, nicht ich diesmal sondern mein Mann…) wie einem frischen, extra knusprig gebratenem, Spiegelei etc. erfüllt werden, ging es richtig gut gelaunt und schon ein wenig beeindruckt, zu unserer Radtour an der Mosel. (Auch hier wieder vorbildlich… wir hatten für unsere E-Bikes eine gräumige Fahrradgarage.)

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Wir fuhren einfach mal auf´s gerade Wohl los… und wollten uns in den Tag treiben lassen und Halt machen wo es uns gerade gefiel…ganz ohne Plan (…für mich der pure Luxus…) … wir konnten uns erst mal nicht sattsehen am wunderschönen Moselufer…

Wir fuhren durch die romantischen Weinorte wie Mesenich, Briedern, Bruttig-Fankel, Valwig Ediger-Eller (…sorry, wenn ich den einen oder anderen Ort vergessen haben sollte…) oder mein persönlicher Favorit Beilstein, mit dem atemberaubenden Blick von der Burg Metternich, auf der man romantisch Kaffee trinken und selbstgebackenen Kuchen essen kann.

Der Radweg ging immer ziemlich nahe an der Mosel entlang. Für meinen Geschmack, da ich unsere Radwege im Lieblichen Taubertal gewohnt bin, etwas schmal. Um zu anderen Ufern zu gelangen, kann man mit kleinen Fähren nur für Fußgänger und Radfahrer für geringes Geld, überwechseln.

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Für Nicht-Radfahrer gibt es auch sogenannte Premium-Wanderwege, was ich mir auch richtig gut vorstellen kann, durch die Weinberge zu wandern mit einem erhabenen Blick auf die Mosel.

IMG_2326Hungrig und, wie ich es wirklich empfand schon im totalen Relaxzustand, fanden wird dann das kleine Weingut Borchert, eines der Weingüter von denen es hier von Sentheim bis Cochem (das war das Gebiet das wir in der Kürze der Zeit erkunden konnten) unzählige wunderschön idyllisch und romantisch gelegene, gibt.

Als wir  in den Innenhof des Weingutes Borchert – Springiersbacher Hof in Ediger-Eller betraten, waren wir erst einmal sprachlos über das Kleinod…ein denkmalgeschütztes Haus an dem Reben wachsen und wir über altes Kopfsteinpflaster unseren Weg zum Tisch fanden.

IMG_2329Nach dem Studieren der Speisekarte wussten wir, hier waren wir richtig und beim Aussuchen des richtigen Weines wurden wir fachkundig und freundlich und wie sich nach dem ersten Schlückchen herausstellte, richtig beraten. Wir entschieden uns für einen feinherben Riesling aus der Steillage Ediger Feuerberg mit der Aufschrift „Schiefer geht´s nicht“…

Uns erwartete eine frische Winzer Küche mit regionalen Zutaten und Rezepten… hier verbindet man traditionelle Gerichte mit einer leichten mediterranen Küche.

Es gibt keine große, bzw. lange Speisekarte. Kurz und knackig. Man kann mehrere kleinere Gerichte zu einem Menü zusammenstellen…und das taten wir…

Ob die warme geräucherte Forelle vom Moselfischer Harry Schneider aus Burg / Mosel, serviert mit Preiselbeeren, Sahne Meerrettich und Brot, aber auch mit Bratkartoffeln,der gebackene Ziegenkäse im Teigmantel mit hausgemachtem Chutney der Saison, dazu eine Auswahl an Salaten nach Art des Hauses, oder das Geheimrezept bzw. der Geheimtipp des Hauses, das nicht mehr ganz so geheim ist, seit sich die Zeitschrift „Essen und Trinken“ dafür interessiert hat (… so erzählte mir Frau Borchert…), ist die Riesling Creme Suppe von Tante Anna, fein mit Käse und Riesling abgeschmeckt…ich könnte jetzt so weiter schwärmen…serviert wurde von der Hausherrin, Frau Borchert selbst, die sich sehr herzlich um ihre Gästen kümmert, Tipps für Ausflüge gibt und mir auf Nachfrage sogar ihr Riesling Rezept mitgab mit persönlicher Widmung… aber eine kleine Geheimzutat verrät sie nicht…aber egal… dann kommen wir eben wieder um den Unterschied herauszuschmecken…Bei kühlerem Wetter wird man von Familie Borchert im herrlichen Ambiente des WeinCafés und Restaurant mit den hauseigenen Weinen und Kaffee Spezialitäten verwöhnt.

Frau Borchert erzählte uns dann von ihren Ferienwohnungen Springiersbacher Hof, die sicherlich zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis sind, denn schon die Mönche aus diesem ehemaligen Kloster Springiersbach wussten, wo es sich gut leben lässt. 1752 errichteten die Augustiner Chorherren das stattliche Barockgebäude auf den alten Mauern des Hofs Anno 1299.

Die stilvoll eingerichteten Wohnungen befinden sich teilweise im historischen Hauptgebäude, im Nachbarhaus, dem alten Winzerhaus und weitere Wohnungen und ein Ferienhaus, die sich alle im Ortskern von Ediger befinden. Einige Wohnungen liegen in einem 450 Jahre alten Fachwerkhaus und alle Gäste können die Annehmlichkeiten wie Swimmingpool und Sauna nutzen. Jede Ferienwohnung ist ein liebevoll eingerichtetes Kleinod mit zahlreichen großen und kleinen Besonderheiten für Gäste. Das Ambiente in den Wohnungen ist warm-gemütlich und zugleich modern-puristisch. Keine Ferienwohnung gleicht der anderen und es verbinden sich Elemente aus Boutique-Hotel, Boardinghouse und Hotel Garni zu einem ganz besonderen Wohnerlebnis.

Zum Abschluss dieses unvergesslichen Abends genossen wir noch einen Quitten- bzw. Mirabellenbrand, auch eines der zahlreichen Erzeugnisse aus der noch zusätzlich zum Weingut hauseigenen Brennerei… wir gingen weinselig durch die malerischen Gassen von Ediger-Eller, der atemberaubende Blick von Europas steilstem Weinberg, dem Calmont.

Wir haben uns nun vorgenommen, wenn wir die Mosel wieder besuchen (…und das werden wir!!), dann einmal den Komfort einer Ferienwohnung des  Springiersbacher Hofs  zu genießen…

Mein Fazit ist, wie ihr sicherlich schon bemerkt, überraschend positiv… sowohl das stilvolle, komfortable 4 Sterne Landidyll Hotel Weinhaus Halfenstube mit Villa und Spa Bereich in dem wir uns so wohl gefühlt haben, als auch das Ambiente des Springiersbacher Hofes, Weingut Borchert, das wir mit Freunden einmal gemeinsam genießen möchten.

Was wir hier aus purem Zufall oder Nicht-Zufall erlebt haben, hat mich wieder gelehrt, nicht zu voreingenommen an Dinge heranzugehen, wir haben alles auf uns zukommen lassen… Die freundliche aufgeschlossenen Art der Menschen hat gut getan…die idyllische Mosellandschaft war Balsam für die Seele und Weinliebhaber werden begeistert sein von den neuen modernen und ausgezeichneten Weinen der Region…

Solltet ihr meinen Empfehlungen folgen und wirklich mal vorbeischauen, richtet gerne Grüße von mir aus und genießt die Zeit bei diesen herzlichen Menschen.

…also bleibt neugierig und hört das Kleinstadtrauschen…

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(hier mit meinem Supermann ohne Umhang)

Sitz- / Essplätzchen mit Genuss-Momenten

Wie versprochen hier Lounge-Momente 1.2 von unserem Sommer-Outdoor-Wohn-/Esszimmer mit wunderbaren Genuss-Momenten…

IMG_4934Mein Supermann ohne Umhang hat ja, wie ich euch im letzten Blog-Beitrag erzählt habe, eine super schöne Lounge gezimmert. Doch nun gelangen wir in die Phase 2 seines Projektes… „Wir bauen uns eine Bank!“ „etwas Stabiles“ „etwas das hält bis ans Ende unserer Tage“, „…vielleicht noch an unsere Tochter vererben…“ (was ja grundsätzlich ein schöner Gedanke ist…), nicht dieses instabile Zeug, was es heute so zu kaufen gibt, echte Wertarbeit eben…

Obwohl er ja wenig Zeit hat, zeigte er sich in den wenigen Stunden seiner Freizeit unermüdlich. Und er wurde auch hier wieder von mir, als es in die heiße Phase ging (Schimpfen wie ein Rohrspatz eingeschlossen), dass das Ganze auch wirklich gut verbohrt, befestigt, verschraubt ist… seeehr viel gelobt…Ja, und siehe da, das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Also zeigt sich wieder „Lob ist auch Motivation“!

IMG_4933Während dieses Prozesses, nämlich des Entdeckens seiner neuen Talente, wurde er immer kreativer, so dass, hätte ich ihn nicht etwas ausgebremst, unsere Terrasse komplett bestückt worden wäre, mit Dingen, die aus Paletten gebaut werden können… (Sorry, Supermann!)

Also lange Rede, kurzer Sinn…hier entstand nun auch so ein Lieblingsplätzchen mit diesem wunderschönen Bänkchen auf dem wir, vor allem er, gerne und viel sitzen.

Auch im Anbetracht der Schonung seines Rückens und um auch mal die Zeit zu haben, das ganze schöne Exterieur auch dafür zu nutzen, wofür es gebaut wurde, nämlich zum Genießen und Chillen, habe ich ihn überzeugt, keine Stühle zu bauen, sondern diese äußerst pflegeleichten und wetterfesten Poly-Rattan-Stühle dazu zu kaufen.

So entstand ein gewisser Stilmix, der mir persönlich sehr gut gefällt. Die Stühle haben die gleiche Farbe wie die restlichen Holzpaletten-Möbel vom Supermann.

Den Glastisch haben wir bei XXL-Möbel (unbezahlte Werbung, selbst gekauft) gefunden und der Burner daran ist, er lässt sich super easy ausziehen. Wenn wir mehr Leute am Tisch sind lässt er sich mit einem Handgriff ausziehen und voila passen noch IMG_4932viele mehr an unseren Tisch, ohne großen Aufwand.

Oft sitzen wir einfach nur zu zweit daran und da würden wir uns an einem großen Tisch, so gut mir das auch gefallen würde, verloren vorkommen. Auch wenn unsere Tochter bei uns ist, ist er immer noch groß genug um zu dritt daran zu essen. Für uns die ideale Lösung.

Was hier auf dem Tisch steht sind Caesar-Salat-Häppchen (Rezept unten im Beitrag).

Die Kissen habe ich wieder bei H&M gefunden (unbezahlte Werbung, selbst gekauft).

Unser Sommer-Outdoor-Esszimmer mit Supermann als Grillmeister auf seinem geliebten Weber Grill (unbezahlte Werbung, selbst gekauft) ist dann aber ein weiteres Kapitel…

…bleibt neugierig und hört das Kleinstadtrauschen….

Eure Isabella

Rezept:

Caesar Salat Häppchen

2 Hähnchenbrustfilets

Salz

schwarzer Pfeffer

2 EL Ölivenöl

100 g Frühstücksspeck, in Würfel

300 g Vollmilch-Joghurt

150 g Creme fraiche

1 Knoblauchzehe

1 Bund Schnittlauch

einige Spritzer Worcestersoße

1 – 2 Römersalatherzen

Fleisch waschen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einer Pfanne erhitzen. Filets von jeder Seite ca. 5 Minuten braten, herausnehmen und auskühlen lassen. Im heißen Bratfett Speck knusprig braun braten, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Joghurt und Crème fraîche glatt rühren. Knoblauch schälen, durch die Knoblauchpresse drücken. Schnittlauch waschen, trocken tupfen. Schnittlauch in feine Ringe schneiden, etwas zum Garnieren beiseite legen. Rest mit Knoblauch unter die Joghurtcreme rühren. Mit Worcestersoße, Salz und Pfeffer abschmecken. Salatblätter vom Strunk lösen, waschen und trocken tupfen. Hähnchen schräg in dünne Scheiben schneiden. Salatblätter auf einer Platte ausbreiten. Mit Hähnchenscheiben belegen. Je einen Klecks Dressing daraufgeben. Mit Speck und Schnittlauch bestreuen. Restliches Dressing dazureichen und Baguette.

 

Lounge (-Momente)

Den Frühling bzw. die Sommersaison habe ich in diesem Jahr sehnsüchtig erwartet.

Ja, ja… ich weiß… wir warten doch alle jedes Jahr ungeduldig darauf.

Doch in diesem Jahr verbringen wir unsere Sommer-Terrassen-Freizeit-Saison in unserer neuen Lounge-Chill-Area!

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Vielleicht fragt ihr euch immer noch… na, und…, machen wir auch… was ist da so besonders?

Taaraa! Mein Mann hat sie selbst entworfen und gebaut! So! (Hier bitte ich um einen kleinen Trommelwirbel!!!)

Und zwar aus Paletten! Selbst bearbeitet und in einem, wie ich finde, stylischen Grau gestrichen. Unter die Möbel hat er noch zusätzlich Rollen gebaut. Zum einen um die relativ schweren Möbel leichter in ihr Winterquartier zu befördern und zu anderen um sie selbst auf der Terrasse mal in eine evtl. andere Position zu stellen, denn ab und zu sollte man ja mal die Perspektive wechseln.

Ich bin sehr, sehr stolz auf ihn; habe ihn viel gelobt (Männer brauchen das!) zudem es ja auch sein „erstes Mal“ war, etwas selbst zu zimmern. Er wurde von mir jetzt zum Supermann ernannt!

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Die passenden Polster haben wir im Internet bestellt. Ich gibt es erhebliche Unterschiede, von ganz dünnund man merkt fast gar kein Polster bis relativ dicke stabile Ausführungen, welche wir gewählt haben. So fühlt es sich wirklich an, als ob ihr auf eurem Sofa sitzt.

Das Grau des Polsters haben wir gewählt, weil es sich so wunderbar mit allen Sommerfarben kombinieren und aufpimpen lässt. Und hier komme ich ins Spiel: die Deko! Kissen- und Decken, habe ich bei Ikea und H&M für kleines Geld gefunden, denn sicherlich ist auch bald wieder etwas anderes im Trend, was ich unbedingt haben muss. Windlichter und Pflanzen dazu und fertig ist unser kleines zusätzliches Wohnzimmer!

Ich finde die Lounge wahnsinnig gemütlich und wir lieben es darauf zu chillen.

Auch Freunde und Gäste sind total begeistert und haben uns schon sehr verlockende Angebote gemacht, sie doch zu verkaufen. (Vielleicht doch in Massenproduktion gehen??)

Aber nein, niemals!! Dieses erste Pracht-Design-Unikat vom besten Ehemann von allen geben wir niemals her!!

Gestern genossen Supermann (ohne Umhang) und ich einen „Aperol Lemon Spritz“ (etwas angewandelte Variante des Aperol Spritz, Rezept siehe unten) in der Lounge-Ecke . Er erzählte mir nochmal die ganze Geschichte der Entstehung der selbigen, mit seinem Grinsen über das ganze Gesicht…und ich hörte einfach nur zu…und fühlten uns wie im Urlaub!!

Aber jetzt mal Schluss mit der Romantik! Dazu haben wir uns noch eine gemütliche Frühstücks-/Essplätzchen geschaffen. Aber dazu bald mehr!

Habt Ihr auch mal etwas selbst gemacht, bei dem ihr vorher dachtet „Ob ich das schaffe?“ und ward dann stolz bzw. hatten diese Dinge dann für euch eine andere Wertigkeit? Und haben sie zu etwas ganz Kostbarem gemacht?

 

Cocktail (sehr lecker und efrischend)IMG_4501

 

Aperol (4 cl)
Schweppes Original Bitter Lemon (16 cl)
Eiswürfel
Minzzweig(e) Stück
evtl. Ingwerscheibe (1 Stück)

 

 

Bleibt neugierig…

und hört das Kleinstadtrauschen

 

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Buddha-(Momente)

… oder was macht der Buddha mit mir?

Geht es euch auch manchmal so… zuhause oder im Büro? Ihr schaut auf etwas und dieses Etwas gibt euch spontan eine gewisse Ruhe, zaubert euch ein Lächeln ins Gesicht oder schenkt euch einen wunderbaren Gedanken…IMG_7740

So geht es mir mit „meinem“ Buddha auf der Terrasse. Ich habe ihn so platziert, dass ich ihn von möglichst vielen Stellen im Haus und auch draußen sehen kann. Ich habe lange nach „ihm“ gesucht und dann aber endlich gefunden. Denn er sollte einen besonderen Gesichtsausdruck haben, der mir eben dieses Gefühl gibt…dieses Gefühl von Ruhe, Gelassenheit, Demut und kurz innehalten, mir ein ganz friedvoller Moment schenkt, der mich kurz aus meinem Alltag entführt….

Und manchmal denke ich (auch wenn ihr mich jetzt für verrückt haltet…), hat er mich gerade angeschaut? Klingt doof, ich weiß, ist aber so J. Und sobald „er“ mir „seine“ Aufmerksamkeit schenkt, bin ich für eine Sekunde selig, ruhig, gelassen, demütig…und schon ist er da… der wunderbare Moment…

Aber es geht mir natürlich manchmal auch mit dem einem oder anderen Foto so , dass man beim Stöbern findet, als meine Tochter klein war, ein Urlaubsmoment aus der Vergangenheit, selbst manchmal eine kurze Einblendung einer Werbung oder ein bestimmter Geruch…kürzlich sah ich diese Süßigkeiten, die es in meiner Kindheit gab, das Armbändchen um Abknabbern, der Kaugummi mit Tattoo-Bildchen oder der Kreisel-Lutscher ….und schon hat man für einen kurzen Moment einen wunderbaren Gedanken…

IMG_1380In der Zwischenzeit habe ich einige Buddhas bei uns einziehen lassen und schmücken das eine oder andere Plätzchen… und schenken mir bisweilen „ihre“ Aufmerksamkeit.

Schöne-Momente-Schenker habt ihr sicherlich auch alle, sei es ein Bild auf das ihr blickt und für einen Augenblick inne haltet.

Das kennt ihr doch sicherlich auch… und manchmal, im Stress des Alltags, verlieren wir die Feinfühligkeit unserer Sinne und was sie im Stande sind uns zu schenken… wenn auch nur für einen ganz kurzen Augenblick….

Ich wünsche euch einen wunderbaren Augenblick.

Bleibt neugierig…und hört das Kleinstadtrauschen…

Isabella

Advent (-Gedanken)

IMG_0062Duftkerzen, überall Lichter, Plätzchen backen (…und auch essen), sich viele Gedanken machen, was ich meinen Lieben schenken kann, Geschenke kaufen, überall Weihnachtsmusik auf Schritt und Tritt, dem Partner „by the way“ im Gespräch einen Wunsch durch die Blume verraten… und so kann die Liste unendlich weitergehen, was für mich Advent ist.

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Wir laden auch gerne Freunde zu Glühwein, Bratwurst und ganzaltmodisch Weihnachtslieder singen ein…Momente, die uns lange in Erinnerung bleiben.

Einfach Zeit mit Menschen verbringen, die uns das ganze Jahr im Alltag ein bisschen verloren gehen.

Mein Herz ist in dieser Zeit gaaanz weit offen…(also… noch weiter als sonst), ich kann nichts dafür, ich kann es einfach nicht unterdrücken. Diese Adventszeit ist meine persönliche Herzenszeit!

Ich will mit mir ins Reine kommen. Ich mach sozusagen meinen eigenen inneren Hausputz. Will dem einen oder anderen kleinen Ärgernis keinen Raum mehr lassen. Menschen, die mich vielleicht ein wenig enttäuscht haben, will ich wieder wohlgesonnen sein. Ja, hört sich ziemlich schmalzig an…. ich weiß. Aber es muss aus mir raus …und die Liebe rein.

Der Adventskranz wartet schon auf seinen üblichen Platz… und ich bin jedes Jahr verrückt nach Weihnachtsdeko, so verrückt, dass es mich wirklich Anstrengung kostet nicht das 487. weihnachtliche wunderschön winterliche Windlicht zu kaufen.

Ich bin sonst zuhause eher minimalistisch bezüglich Deko, aber Weihnachten kann es niiiee zu viel sein… da noch eine Lichterkette… ach, diese Ecke könnte auch noch ein Kerzchen vertragen….üppige und ausladende Türkränze (kommt aber alles von Herzen!)

Noch verrückter…. die Weihnachtssongs…. Achtung Outing!!!: Ich freue mich jetzt schon wie Bolle auf das erste Mal, wenn ich im Radio … Nochmal Achtung: … so jetzt:

Last Chrismas von Wham höre! Puuh, so jetzt ist es raus! (Ich hasste es früher…)

All das ist Advent… für jeden ein bisschen anders…aber eine besondere Zeit. Und für die, denen das Ganze ein wenig zu viel Advent ist… vielleicht im stillen Kämmerlein einfach mal alles zulassen und schauen und in sich hören, wie sich das Ganze anfühlt. Ist gar nicht schwer! Einen Versuch ist es wert, oder?

Bleibt neugierig… und hört das weihnachtliche Kleinstadtrauschen….

Isabella

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